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Rückblick Nothilfe
1960, Algerien: Terre des hommes (Tdh) lässt vom Bürgerkrieg gezeichnete, ausgehungerte algerische Kinder in die Schweiz kommen.

1965, Vietnam: Kriegsopfer werden vor Ort oder in der Schweiz behandelt. Biafra (heute Teil Nigerias): Hetzjagden auf christliche Minderheiten veranlassen Tdh zur Evakuierung von über Hundert Kindern nach Gabun.
1971, Bengalen: Zehn Millionen Kriegsflüchtlinge sind in Ostpakistan ohne Unterkunft und Nahrung. Tdh leistet Nothilfe.

1973, Äthiopien: Eine durch Dürre bedingte Hungerkatastrophe fordert unzählige Todesopfer. Mehrere Tausend Kinder verlieren ihre Angehörigen. Tdh errichtet ein Auffangdorf für 450 Waisenkinder.
1974, Benin: In Folge einer langen Dürrezeit wird ein Zentrum für mangelernährte Kinder aufgebaut.
1975, Bangladesch: Zerstörerische Überschwemmungen veranlassen Tdh, zwei Ernährungszentren sowie ein Schul- und Ausbildungsprogramm für Kinder und Jugendliche einzurichten.

1976, Libanon: Während des Bürgerkrieges sorgt Tdh für die medizinische und soziale Betreuung behinderter und verwaister Kinder.

1979, Kambodscha, Vietnam: Rund Hundert Kinder, die während des Krieges in Booten über chinesische Gewässer fliehen konnten, werden definitiv in der Schweiz aufgenommen. Kamerun: 90'000 tschadische Flüchtlinge stranden in Kamerun ohne Nahrung und medizinische Hilfe. Hunderte Kinder sterben. Tdh leistet Nothilfe. Brasilien: Während einer Dürrekatastrophe im Nordosten schickt Tdh Nahrungsmittel und leistet medizinische Hilfe für zahlreiche Kinder.

1985, Äthiopien: Tdh organisiert während zehn Monaten für 90'000 hungerleidende Menschen Lebensmittelhilfe. Sri Lanka: Schutz und Nothilfe für Flüchtlingskinder in der Bürgerkriegsregion.

1989, Libanon: Nothilfe für 20'000 Flüchtlingskinder in Unterkünften ausserhalb der Bombardierungszonen.
1991, Bosnien-Herzegowina: Verteilung von Nahrungsmitteln und weiteren humanitären Hilfsgütern in Tuzla.

1997, Kolumbien: Psychosoziale Betreuung und Ernährungsprojekte für intern vertriebene Kinder in den Aussenquartieren von Cartagena. Kosovo: Tdh leistet Nothilfe in den albanischen Flüchtlingslagern und betreut traumatisierte Kinder in psychosozialen Projekten.

2000, Afghanistan: Nothilfeprojekt für die Flüchtlinge aus den Kriegsregionen.
2003, Algerien: Einsatz für die Erdbebenopfer.

2003, Iran: Nothilfe für die Opfer des Erdbebens in Bam.
2004, Sudan: Nothilfe für die intern vertriebene Bevölkerung. Sri Lanka: Einsatz für die Tsunami-Opfer an der Ostküste in den Regionen Batticaloa und Ampara.

2005, Pakistan: Hilfe für die Erdbebenopfer bei Mansehra.
2006, Libanon: Verteilung von Nothilfematerial an Flüchtlinge des Konflikts im Südlibanon. Psychosoziale Betreuung von Kindern und Familien, die in ihre Dörfer zurückgekehrt sind.

2007, Bangladesch: Verteilung von Nahrungsmitteln und Kleidern nach der Kältewelle sowie Verteilung von Lebensmitteln nach den Überschwemmungen in Kurigram. Peru: Sicherstellung der Versorgung mit Trinkwasser und psychosoziale Aktivitäten für Kinder nach dem Erdbeben in Pisco.
07-08, Bangladesch: Nach dem Zyklon Sidr medizinische Nothilfe, Verteilung von Nahrungsmitteln, Kleidern und Kochutensilien in Barishal; Wiederherstellung der Gesundheitsversorgung und Wiederaufbau der sanitären Infrastruktur.

2008, Myanmar (Burma): Verteilung von Nothilfematerial und Wiederaufbau der sanitären Infrastruktur.


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