Für Terre des hommes (Tdh) verlief das Jahr 2008 trotz der weltweiten Finanzkrise ähnlich erfreulich wie bereits im Vorjahr. Der erzielte Gesamtertrag betrug 53,7 Millionen Schweizer Franken (2007: 55,0 Millionen), die konsolidierten Gesamteinnahmen der Spenden beliefen sich auf rund 60 Millionen.
Für die Projekte, einschliesslich Networking und Informationsarbeit, wurden 43,0 Millionen Schweizer Franken (2007: 42,3 Millionen) aufgewendet, was 86 Prozent der Gesamtausgaben entspricht. Die Kosten für Mittelbeschaffung und die Unterstützung der Arbeitsgruppen betrugen 4,6 Millionen (2007: 4,3 Millionen) oder 10 Prozent der Gesamtausgaben.
Die Beiträge von Institutionen blieben mit 26,2 Millionen Schweizer Franken (2007: 27,0 Millionen) beziehung¬sweise 50 Prozent der Gesamteinnahmen auf einem sehr erfreulichen Niveau. Der grösste einzelne Geldgeber war die Schweizer DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) mit 6,5 Millionen, das heisst 12 Prozent der Gesamteinnahmen.
Mit 2,4 Millionen Schweizer Franken konnten die Verwaltungskosten auf 4,8 Prozent der Gesamtausgaben beschränkt werden, trotz immer grösserer Auflagen in Bezug auf das Reporting, die Rechnungslegung und interne Kontrollverfahren. Die zunehmende Harmonisierung von Standards und Effizienzverbesserungen machten dies möglich. Die von Geldgebern zur Verfügung gestellten Mittel wurden vorsichtig und gewissenhaft angelegt, so dass sich Tdh glücklich schätzen darf, im Jahr 2008 trotz Finanzkrise, keinerlei Verluste bei Investitionen erlitten zu haben.
Alles in Allem gelang es der Stiftung Terre des hommes, ihr Wachstum in den letzten fünf Jahren zu konsolidieren sowie ihre Position und Hilfe für Kinder und Familien in 35 Projektländern auszubauen.
Richard Spescha, Leiter Finanzen und Administration



