50 Jahre Nothilfe-Einsätze
Rückblick auf 50 Jahre Nothilfe
Seit 1960 hilft Terre des hommes (Tdh) Tausenden von Familien, die Opfer von Naturkatastrophen, humanitären Krisen oder bewaffneten Konflikte werden. In Asien, Afrika, Latein Amerika und Osteuropa setzt sich Tdh mit Nothilfe, dem Ermöglichen von Zugang zu Trinkwasser und psychosozialer Hilfe ein.
| 1960 | Algerien: Tdh lässt vom Bürgerkrieg gezeichnete, ausgehungerte algerische Kinder in die Schweiz kommen. | 1965 | Vietnam: Kriegsopfer werden vor Ort oder in der Schweiz behandelt. Biafra (heute Teil Nigerias): Hetzjagden auf christliche Minderheiten veranlassen Tdh zur Evakuierung von über tausend Kindern nach Gabun. |
| 1971 | Bengalen: Zehn Millionen Kriegsflüchtlinge sind in Ostpakistan ohne Unterkunft und Nahrung. Tdh leistet Nothilfe. |
| 1973 | Äthiopien: Eine durch Dürre bedingte Hungerkatastrophe fordert unzählige Todesopfer. Mehrere tausend Kinder verlieren ihre Angehörigen. Tdh errichtet ein Auffangdorf für 450 Waisenkinder. |
| 1974 | Benin: Im Anschluss an eine lange Dürrezeit wird ein Zentrum für mangelernährte Kinder aufgebaut. |
| 1975 | Bangladesch: Zerstörerische Überschwemmungen veranlassen Tdh, zwei Ernährungszentren sowie ein Schul- und Ausbildungsprogramm für Kinder und Jugendliche einzurichten. |
| 1976 | Libanon: Während des Bürgerkrieges sorgt Tdh für die medizinische und soziale Betreuung behinderter und verwaister Kinder. |
| 1979 | Kambodscha, Vietnam: Rund hundert Kinder, die während des Krieges in Booten über chinesische Gewässer fliehen konnten, werden definitiv in der Schweiz aufgenommen. Kamerun: 90'000 tschadische Flüchtlinge stranden in Kamerun ohne Nahrung und medizinische Hilfe. Hunderte Kinder sterben. Tdh leistet Nothilfe. Brasilien: Während einer Dürrekatastrophe im Nordosten schickt Tdh Nahrungsmittel und leistet medizinische Hilfe für zahlreiche Kinder. |
| 1985 | Äthiopien: Tdh organisiert während zehn Monaten für 90'000 Hunger leidende Menschen Lebensmittelhilfe. Sri Lanka: Schutz und Nothilfe für Flüchtlingskinder in der Bürgerkriegsregion. |
| 1991 | Libanon: Nothilfe für 20'000 Flüchtlingskinder in Unterkünften ausserhalb der Bombardierungszonen. |
| 1991 | Bosnien-Herzegowina: Verteilung von Nahrungsmitteln und weiteren humanitären Hilfsgütern in Tuzla. |
| 1997 | Kolumbien: Psychosoziale Betreuung und Ernährungsprojekte für intern vertriebene Kinder in den Aussenquartieren von Cartagena. Kosovo: Tdh leistet Nothilfe in den albanischen Flüchtlingslagern und betreut traumatisierte Kinder in psychosozialen Projekten. |
| 2000 | Afghanistan: Nothilfeprojekt für die Flüchtlinge aus den Kriegsregionen. |
| 2003 | Algerien: Einsatz für die Erdbebenopfer. |
| 2003 | Iran: Nothilfe für die Opfer des Erdbebens in Bam. |
| 2004 | Sudan: Nothilfe für die intern vertriebene Bevölkerung. Sri Lanka: Einsatz für die Tsunami-Opfer an der Ostküste in den Regionen Batticaloa und Ampara. |
| 2005 | Pakistan: Hilfe für die Erdbebenopfer bei Mansehra. |
| 2006 | Libanon: Verteilung von Nothilfematerial an Flüchtlinge des Konflikts im Südlibanon. Psychosoziale Betreuung von Kindern und Familien, die in ihre Dörfer zurückgekehrt sind. |
| 2007 | Bangladesch: Verteilung von Nahrungsmitteln und Kleidern nach der Kältewelle sowie Verteilung von Lebensmitteln nach den Überschwemmungen in Kurigram. Nach dem Zyklon Sidr Medizinische Nothilfe, Verteilung von Nahrungsmitteln, Kleidern und Kochutensilien in Barishal; Wiederherstellung der Gesundheitsversorgung und Wiederaufbau der sanitären Infrastruktur. Peru: Sicherstellung der Versorgung mit Trinkwasser und psychosoziale Aktivitäten für Kinder nach dem Erdbeben in Pisco. |
| 2008 | Myanmar (Burma): Verteilung von Nothilfematerial und Wiederaufbau der sanitären Infrastruktur. Georgien: Psychosoziale Unterstützung für 1'000 vom Konflikt betroffene Kinder. |
| 2009 | Indonesien: Nothilfeeinsatz nach dem Erdbeben in Sumatra. |
| 2010 | Haiti: Noteinstätze nach dem Erdbeben. Behandlung und Koordination der Verletzten in Les Cayes (im Süden). In den stark betroffenen Gebieten Léogâne, Petit und Grand Goâve (im Westen) werden Hygiene-Pakete verteilt. Tdh wird Kinder, die an starker Mangelernährung leiden, in mobilen Kliniken behandeln und psychosoziale Zentren für Kinder einrichten. |
Freie Stellen
- Port au Prince Chef/fe de projet « évaluateur/trice approche communautaire » Haïti
- Port au Prince (Grand Goâve et Les Cayes) Coordinateur/trice WASH Haïti
- Zürich (regelmässiges Arbeiten in Lausanne und Bern) Stellvertreter/in der Abteilungsleiterin
- Dadaab/Garissa Logistics and Security Manager Kenya
- Lausanne ou Berne Chef d’unité Public Fundraising - (Lausanne ou Berne)
Hauptsitz
Terre des hommes